Heizen mit Holz

Feuer - Die älteste Wärmequelle der Menschheit

 

Bei steigenden Energiekosten wächst naturgemäß das Interesse an alternativen Wärmequellen. Hier ist Holz natürlich eine einfach erhältliche, umweltschonende Ressource - anerkannt CO2-neutral und nachwachsend.

In vielen Haushalten ist daher heute wieder ein Kaminofen zu finden - oftmals allerdings nur als Dekorationsobjekt oder für die wirklich kalten Tage, weil es bei milden Außentemperaturen dann im Aufstellraum selber unter Umständen viel zu warm wird.

 

Bei Kaminöfen ergibt sich oft das Problem der richtigen Wärmeverteilung. Die Heizleistung der meisten Öfen liegt im Mittel bei ca. 8 - 9 kW; und das in einem einzigen Raum. Sofern man nicht ein ungewöhnlich großes Wohnzimmer sein Eigen nennen kann, ist das viel zu viel Wärme.

Zum Vergleich: ein handelsüblicher Elektro-Heizlüfter hat eine Wärmeleistung von 2 kW. Verglichen mit einem Kaminofen würde das bedeuten, daß man 4 dieser Geräte in Betrieb nehmen müsste, um die gleiche Heizleistung zu erzielen. Das wird vermutlich jedem Betrachter als "zu viel" vorkommen.

 

Ein denkbares Szenario wäre, daß während des Betriebs des Kaminofens die übrigen Räume subjektiv als "zu kalt" empfunden würden, hat man sich einmal an die wohlige Wärme im Wohnraum gewöhnt. Wenn daraufhin noch die normale Heizung wärmer gestellt würde, wäre der Energiespargedanke völlig ad absurdum geführt.

Momo Kaminofen von wodtke - mit Heizregister für den Anschluß an die Zentralheizung

Wenn schon Kaminofen - Dann richtig!

Um diesem Effekt vorzubeugen, empfehlen wir den Einsatz von wasserführenden Kaminheizöfen. Dies Geräte verfügen über ein zusätzliches Heizregister, in welchem sich Heizungswasser erwärmen und der normalen Heizung zuführen läßt. Somit wird die Heizleistung des Ofens im Aufstellraum deutlich reduziert und an anderer Stelle nutzbar gemacht - zum Beispiel auch für die Warmwasserbereitung. Bei dem hier im Bild dargestellten Ofen, dem Modell "Momo" der Firma wodtke, sind 70% der Leistung über das Heizregister entnehmbar; der Rest erwärmt, wie üblich, den Aufstellraum.

 

Durch die bessere Verteilung läßt sich dann solch ein Ofen auch bei milden Außentemperaturen sinnvoll betreiben und entlastet dann spürbar die reguläre Heizungsanlage, welche im Idealfall fast gar nicht mehr in Betrieb gehen muß - aber das ist natürlich von der Größe des Hauses und der Witterung abhängig.

Es leuchtet vermutlich jedem ein, daß solch eine Anlage einen wesentlich größeren technischen Aufwand erfordert, damit die Funktion auch ohne manuelles Eingreifen (außer dem Nachlegen von Holz) gesichert ist.

 

Falls wir Ihr Interesse an einer derartigen Lösung geweckt haben sollten, sind wir gerne auch zu einem Beratungstermin vor Ort bereit, damit die technischen Möglichkeiten auch sofort erfasst werden können.

Die Feinstaubdebatte...

Aktuell ist die Einführung von Feinstaub-Filtern für Holzfeuerungen im Gespräch.

Die Berichte hierzu geben jedoch nur ein unvollständiges Bild wieder und beunruhigen, statt zu informieren.

Von der geplanten Regelung werden zunächst Öfen betroffen sein, die dann mehr als 40 Jahre in Betrieb sind.

Heute vertriebene Produkte sind von den Filternachrüstungen oder Stillegungen nicht betroffen. Dennoch ist es sinnvoll, bei Anschaffung eines Kaminofens auf eine saubere und schadstoffarme Verbrennung zu achten.

Auch wenn die Verbrennung von Holz CO2 - neutral erfolgt, sollte man den gutgemeinten Umweltaspekt nicht mit anderen Schadstoffen zunichte machen!

 

Zur Information über die Details der kommenden Verordnungen können Sie sich dieses  PDF-Dokument des Ministeriums herunterladen.

Des Weiteren gibt es eine Pressemitteilung zu diesem Sachverhalt vom Industrieverband für Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V., dem Sie die für Sie relevanten Fakten entnehmen können.

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Kaminöfen sind zum Teil vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle förderbar!

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